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22. Juni 1626: Ein hessischer Kommunikationstag in Kassel

Als Feldherr kämpfte Tilly vor allem gegen die Truppen Christians IV. von Dänemark und auch Mansfelds. Doch schon seit längerer Zeit fühlte er sich ausgesprochen unsicher wegen der politischen Entwicklung in Hessen-Kassel. Vieles deutete darauf hin, daß Landgraf Moritz die Unternehmungen der Feinde des Kaisers tatkräftig unterstützte. Selbst die Belagerung Mündens erklärte er mit dem Argument, daß die Stadt in konspirativem Kontakt zum hessischen Landgraf stünde1.

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  1. Vgl. Generalleutnant Tilly an Kurfürst Maximilian von Bayern, Münden 10. Juni 1626, Bay HStA Kurbayern Äußeres Archiv 2367 fol. 402-402‘ Ausf. []

Frühjahr 1626: Eine heilsame Quelle entspringt

Während in Oberösterreich die Bauern einen Aufstand organisierten1, ereignete sich in Niederösterreich ein Wunder. So nahmen es zumindest die Zeitgenossen wahr, wie es immer wieder in diesen Jahren passierte: oft wurde eine derartige Erscheinung als göttliche Warnung gedeutet, manchmal aber verstand man das Ereignis als tröstend und hilfreich.

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  1. 16. Mai 1626: Die oberösterreichischen Bauern begehren auf. dk-blog. Abgerufen am 23. Juni 2026 von https://doi.org/10.58079/167o4 . []

18. Juni 1626: Totengeläut für Christian von Braunschweig

Seit vielen Jahren war Christian von Braunschweig als Parteigänger des Pfalzgrafen Friedrich aufgetreten und hatte sich dabei als hartnäckiger Gegner Habsburgs erwiesen. Und ungeachtet einiger Rückschläge hatte er immer wieder neue Armeen gegen den Kaiser und seine Verbündeten organisiert. Im Frühsommer 1626 aber erkrankte der Fürst schwer, am 16. Juni 1626 verstarb er.

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9. Juni 1626: Tilly nimmt Münden ein

Ende Mai 1626 ergriffen die Truppen der Katholischen Liga wieder die Initiative und griffen in den Raum zwischen Weser und Leine aus; insbesondere die drei Städte Göttingen, Northeim und Münden standen im Fokus. Sie waren allesamt noch unbezwungen, insbesondere die letztere von den dreien hatte sich vor Wochen schon als rebellisch erwiesen1: Gegen sie rückte Tilly zuerst vor.

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  1. Siehe dazu die Hinweise in: 3. Mai 1626: Die „Leibsschwachheit“ des Feldherrn. dk-blog. Abgerufen am 7. Juni 2026 von https://doi.org/10.58079/166b3 . []

5. Juni 1626: Die Reichsstadt Dortmund wendet sich an die Infantin

Während sich die großen Operationen der Kriegsparteien im Niedersächsischen Reichskreis abspielten, herrschte in anderen Regionen nur trügerische Ruhe. Wo Truppen einquartiert waren, war die Lage angespannt, und immer wieder kam es zu Vorfällen, die schnell eskalieren konnten. Eine solche Episode ereignete sich im Juni 1626 bei der Reichsstadt Dortmund.

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