Das sechste Jahr war nun der Pfalzgraf mit seiner Familie im Exil in Den Haag. Eine Konstante unter den diplomatischen Kontakten war Graf Thurn, mit dem er in regelmäßigem Briefwechsel stand. Ende März verfasste er eine weitere Nachricht an ihn.
„29. März 1626: Optimismus beim Pfalzgrafen“ weiterlesenKategorie: Artikel
23. März 1626: Nachrichten aus Übersee
Die Öffentlichkeit im Reich schaute ohne Zweifel auf die Situation im Niedersächsischen Reichskreis, wo der Konflikt zwischen der kaiserlichen Seite und dem König von Dänemark samt seinen Verbündeten weiter eskalierte. Doch gerade über die Niederlande gelangten immer wieder auch außereuropäische Nachrichten ins Reich.
„23. März 1626: Nachrichten aus Übersee“ weiterlesen17. März 1626: Planungen für den Feldzug im Jahr 1626
Wie sollte die Armee der Katholischen Liga den anstehenden Feldzug des kommenden Jahres angehen? Diese Frage war zentral für die Vorbereitungen, die nun zum Ende des Winters vorangetrieben wurden.
„17. März 1626: Planungen für den Feldzug im Jahr 1626“ weiterlesen4. März 1626: Ein niedersächsisches Avocatorialmandat
Bereits seit September 1625 verhandelten Vertreter der kaiserlichen Seite mit den Ständen des Niedersächsischen Reichskreises über eine Beilegung des kriegerischen Konflikts. Zu Beginn des Jahres 1626 wurde es immer deutlicher, wie verhärtet die Fronten waren. Ende Februar war allen Beteiligten klar, daß der Braunschweiger Interpositionstag gescheitert war1.
„4. März 1626: Ein niedersächsisches Avocatorialmandat“ weiterlesen- Die Beratungen plätscherten noch im März dahin, brachen dann aber ohne Ergebnis ab; siehe immer noch Julius Otto Opel, Der niedersächsisch-dänische Krieg, Bd. 2: Der dänische Krieg 1624-1626, Magdeburg 1878, S. 369-397. [↩]
2. März 1626: Ein geplatzter Dienstwechsel
Es war noch nie einfach, sich der Dienste guter Leute zu versichern. Das galt auch für die Offiziere in der Katholischen Liga. Sie überlegten immer wieder, ob es sich noch lohnte, die militärische Karriere weiter in dieser Armee zu verfolgen. Zu ihnen gehörte auch Graf Anholt.
„2. März 1626: Ein geplatzter Dienstwechsel“ weiterlesen24. Februar 1626: Der Kurfürst verweigert die Annahme eines Briefs
Die Korrespondenzen zwischen Maximilian von Bayern und seinem Feldherrn Tilly waren über Jahre hinweg voller Diskussionen zu Sachfragen in militärischer Hinsicht und zu politischen Problemen. Manchmal kamen aber auch Themen auf, die rein formaler Natur waren – zumindest vordergründig.
„24. Februar 1626: Der Kurfürst verweigert die Annahme eines Briefs“ weiterlesen22. Februar 1626: Neue Aufgaben für einen kurkölnischen Minister
Franz Wilhelm von Wartenberg war ein vielbeschäftigter Mann: seit 1621 war er als kurkölnischer Obersthofmeister auch erster Minister des Kurfürsten von Köln. Doch im Herbst 1626 wurde Wartenberg vom Osnabrücker Domkapitel zum Fürstbischofen postuliert.
„22. Februar 1626: Neue Aufgaben für einen kurkölnischen Minister“ weiterlesen7. Februar 1626: Herzog Wilhelm V. stirbt
Als am 7. Februar 1626 Herzog Wilhelm V. im Alter von 77 Jahren in Schleißheim starb, war dies kein Ereignis, das die Zeitgenossen stark berührte. Denn der Herzog lebte damals schon an die 30 Jahre zurückgezogen von allen Ämtern, die Geschicke des Landes lenkte sein Sohn Maximilian.
„7. Februar 1626: Herzog Wilhelm V. stirbt“ weiterlesen4. und 8. Februar 1626: Falschnachrichten, erstunken und erlogen!
Wie Nachrichten zu bewerten waren, stellte auch die Zeitgenossen im frühen 17. Jahrhundert vor Probleme. Zunächst sicher Verbürgtes stellte sich später als unwahr heraus, wobei oftmals unklar war, ob dies einer unglücklichen Verdrehung der Tatsachen geschuldet war oder einer gezielten Manipulation. Ein solches Beispiel gab es auch Anfang Februar 1626.
„4. und 8. Februar 1626: Falschnachrichten, erstunken und erlogen!“ weiterlesen28. Januar 1626: „so mache man ein par Million alle Jahr fertig“
Die Finanzierung der Feldzüge war von Anfang an ein großes Problem, das alle Kriegsherren umtrieb. Als Wallenstein im Sommer 1625 erstmalig als Kommandeur kaiserlicher Truppen in Erscheinung trat, stellte sich schnell heraus, daß das Thema Kriegsfinanzierung eine völlig neue Dimension erreichte.
„28. Januar 1626: „so mache man ein par Million alle Jahr fertig““ weiterlesen25. Januar 1626: Party statt Predigt
„Groß vbel ist geschehen“, hieß es in einer Flugschrift. Doch dies bezog sich nicht auf Kriegsereignisse, sondern auf eine Gotteslästerung, die in einer Katastrophe mündete. Junge Leute folgten ihrer unstillbaren Lust auf Vergnügung und mußten dafür bitter büßen.
„25. Januar 1626: Party statt Predigt“ weiterlesen15. Januar 1626: Streit um die Garnison in Herford
Welche Armee in welcher Landschaft Quartier beziehen konnte, gab immer schon Anlaß zu Streitereien. Ein besonderer Fall entspann sich Anfang 1626 um die Stadt Herford.
„15. Januar 1626: Streit um die Garnison in Herford“ weiterlesen2. Januar 1626: „ein lautter leedig, Ödes vnnd Lähres Landt“
Zum Jahreswechsel sandte Generalleutnant Tilly an seinen Kriegsherrn Maximilian von Bayern einen ungewöhnlich ausführlichen Bericht über die Situation, in der sich die Armee der Katholischen Liga befand. Er beschrieb das Land als öde und leer, und man ist versucht, den trüben Eindruck als Spiegelung der Stimmung zu verstehen, in der sich der Schreiber augenscheinlich befand.
„2. Januar 1626: „ein lautter leedig, Ödes vnnd Lähres Landt““ weiterlesen10. Dezember 1625: Wallensteins Warnung vor Mansfeld
Neben den Truppen des dänischen Königs operierten auch Einheiten Mansfelds im Niedersächsischen Reichskreis. Trotz aller Rückschläge, die dieser Kondottiere in vergangenen Jahren hatte hinnehmen müssen, löste sein Name immer noch große Befürchtungen aus. Dementsprechend kursierten auch seit längerer Zeit Warnhinweise über mögliche Vorstöße der mansfeldischen Armee.
„10. Dezember 1625: Wallensteins Warnung vor Mansfeld“ weiterlesen8. Dezember 1625: Ein neuer König von Ungarn und fast ein weiterer Fenstersturz
Ferdinand II. erfreute sich im Jahr 1625 bester Gesundheit. Aber es war im Sinne der Herrschaftsstabilisierung, wenn sein Sohn frühzeitig als gekrönter Monarch in die Herrschaftsverantwortung hineinwachsen konnte. Erzherzog Ferdinand Ernst, der nachmalige Ferdinand III., sollte deswegen baldmöglichst die ungarische Königskrone erwerben1.
„8. Dezember 1625: Ein neuer König von Ungarn und fast ein weiterer Fenstersturz“ weiterlesen- Zum gesamtdynastischen Kontext und den Vorgängen an sich Mark Hengerer, Kaiser Ferdinand III. (1608-1657). Eine Biographie (Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, 107), Wien/Köln/Weimar 2012, S. 57-64. [↩]