Krieg war ein Geschäft. Dieses Phänomen ist schon des öfteren hier angesprochen worden. Doch nicht alle Offiziere waren Kriegsunternehmer. Es gab auch einige junge Adlige, die aus Interesse am Kriegswesen ins Heerlager zogen. Ein Feldlager war immer auch eine Form der Kriegsschule, die im Gegensatz zu einem theoretischen Studium und den Übungen einer Fechtschule die Realität des Kriegs nahebrachte.
„28. Mai 1626: Ein florentinischer Prinz kündigt sich an“ weiterlesenMonat: Mai 2026
24. Mai 1626: Die Festung Coevorden wird besichtigt
Mitunter war es von Vorteil, wenn man die heimatlichen Lande verlassen und sich in eine ruhigere Region absetzen konnte. So tat es die junge Familie Christians II. von Anhalt-Bernberg, der schon 1625 mit seiner Frau auf Hochzeitsreise ging und sich dabei eine ganze Weile in der Grafschaft Bentheim aufhielt1.
„24. Mai 1626: Die Festung Coevorden wird besichtigt“ weiterlesen- Digitale Edition und Kommentierung der Tagebücher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (1599-1656). Christian II. von Anhalt-Bernburg. Bearbeitet von Ronald G. Asch, Peter Burschel, Arndt Schreiber, Alexander Zirr, Andreas Herz, Antoine Odier. Unter Mitarbeit von Maximilian Görmar, Anna-Maria Blank, Anna Lisa Sonnenberg, Maximilian Blatt. Technische Umsetzung durch Maximilian Görmar, Marcus Baumgarten, Jorma Niehoff. Wolfenbüttel 2013-2026 (Wolfenbütteler Digitale Editionen, 7), http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/start.htm , dort die Einleitung zum Jahrgang 1626 . [↩]
16. Mai 1626: Die oberösterreichischen Bauern begehren auf
Auch wenn man vom Böhmischen Feldzug im Jahr 1620 spricht, wandten sich die Truppen der Katholischen Liga damals zunächst nach Österreich und brachten dort auch Oberösterreich, das Land ob der Enns, wie man es zeitgenössisch meist nannte, unter bayerische Kontrolle.
„16. Mai 1626: Die oberösterreichischen Bauern begehren auf“ weiterlesen3. Mai 1626: Die „Leibsschwachheit“ des Feldherrn
Als Tilly im Jahr 1620 zum böhmischen Feldzug aufbrach, war er längst über 60 Jahre alt. Die Katholische Liga vertraute also darauf, daß ihr Feldherr auch in diesem Alter noch alle Strapazen des Kriegs überstehen und dabei die Armee siegreich anführen würde.
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