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Schußfest vor Stralsund

Während der Kämpfe um Stralsund im Jahr 1628 gelang es den Belagerten, einen Ingenieur der Gegenseite abzufangen. Als man ihn untersuchte, fand man unter anderem auch „Signete / so man auff Brodt drücken / vnd 24 stunde ein gantze Armee damit fest machen kan“. „Schußfest vor Stralsund“ weiterlesen

Friendly fire

In der Schlacht bei Mergentheim am 5. Mai 1645 wurde nicht nur mit großer Erbitterung gekämpft. Vielmehr ging es dabei derart unübersichtlich zu, „daß sogar Eurer Churfürstlichen Durchlaucht aigne reichsvölckher 2 compagnien von den ihrigen heftig chargiert unnd ihnen zimblich schaden gethann, ehe sie gewust, daß solliche von ihren eignen völckhern“ „Friendly fire“ weiterlesen

Krieg um Kreta

Die Beratungen und Sondierungen auf dem Friedenskongreß wurden im Sommer 1645 durch ein neues Thema bereichert: „Es hetten die Türckhen albereit in Candia [= Kreta; M.K.] ein statt eingenommen undt contra datam fidem alles darinnen unbarmhertzig nidergehawen.“ „Krieg um Kreta“ weiterlesen

Torstensson und der Religionskrieg

War der Religionskrieg zurückgekehrt? In Münster teilten die kurbayerischen Gesandten im Oktober 1645 dem päpstlichen Nuntius mit, daß die Schweden in den österreichischen Erblanden eine harte Konfessionspolitik betrieben: „Torstensson und der Religionskrieg“ weiterlesen

Nürnberg hilft Kriegsgeschädigten

Anfang August 1629 wandte sich der Rat von Nürnberg direkt an den Kaiser. Es war ein Hilferuf, daß die vom kaiserlichen Militär geforderten Leistungen nicht mehr zu erbringen waren. Seit zehn Jahren seien viele Regimenter, ja ganze Armeen vorbeigekommen und hätten versorgt werden müssen. Der Rat sei es nun seinen Untertanen schuldig, auf die immensen Schäden und Verluste hinzuweisen, die man mit etlichen Tonnen Gold beziffern könne „Nürnberg hilft Kriegsgeschädigten“ weiterlesen

Kurbayern und der Westfälische Friedenskongreß

Der Weg zum Frieden war bekanntermaßen ausgesprochen verschlungen; es dauerte lange Jahre, bis die Instrumenta pacis unterzeichnet und ratifiziert werden konnten. Entsprechend umfänglich ist das Aktenmaterial, das im Umfeld dieser Verhandlungen angefallen und überliefert ist. Neben den Acta Pacis Westphalicae hat es sich seit einigen Jahren auch die bayerische Landesgeschichte zur Aufgabe gemacht, die einschlägigen kurbayerischen Korrespondenzen zu publizieren. „Kurbayern und der Westfälische Friedenskongreß“ weiterlesen

Der Söldner Michael Burchardt

Der Werdegang von einfachen Söldnern hat von je her besondere Aufmerksamkeit erregt. Erhofft man sich hier doch konkreten Aufschluß darüber, wie die sog. kleinen Leute den Krieg erlebten. „Der Söldner Michael Burchardt“ weiterlesen

Wer hilft beim Nachschub?

Auch ein Wallenstein benötigte immer wieder einmal Unterstützung. Im September 1625 bat er den Fürstabt von Fulda um Hilfe. Denn gerade hatte der kaiserliche Feldherr in Nürnberg 200 Zentner Pulver erworben, die nun zur Armee gebracht werden mußten. „Wer hilft beim Nachschub?“ weiterlesen

Zum Hofstaat Tillys, III: Unterbringung

Das Verzeichnis des Tillyschen Gefolges aus dem Jahr 1623 ist, wie sich gezeigt hat, eine sperrige Quelle. Ein letztes Mal möchte ich mich diesem Dokument widmen, um jetzt der Frage nachzugehen, wie die Unterbringung der hier aufgeführten Personen organisiert war. „Zum Hofstaat Tillys, III: Unterbringung“ weiterlesen

Zum Hofstaat Tillys, II: Versorgungsfragen

Noch einmal zum Hofstaat, also dem Gefolge und der engeren Umgebung Tillys. Zwar bin ich, was die Identifizierung der in dem „Verzeichnus“ von 1623 genannten Personen angeht, zuletzt doch sehr schnell an Grenzen gestoßen. Und doch lassen sich noch einige weitere Erkenntnisse aus den in diesem Dokument gemachten Angaben ableiten. Dies bezieht sich vor allem auf die Art und Weise, wie die Versorgung des Tillyschen Gefolges organisiert wurde. „Zum Hofstaat Tillys, II: Versorgungsfragen“ weiterlesen

Zum Hofstaat Tillys, I: Personalia

Tilly führte Krieg für den Kaiser und die Katholische Liga. Nur er allein? Oder hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? Wir wissen es gar nicht so genau, wollen es ihm aber gerne gönnen. Wer das engere Umfeld des Generalleutnants bildete, dazu wird man Aufschluß aus einer Aufstellung des sog. „Hofstaats“ erwarten können, der im November 1623 im Gebiet um Fulda Quartier nahm. „Zum Hofstaat Tillys, I: Personalia“ weiterlesen

Einquartierungen im Gebiet von Fulda (1623)

Tilly ließ nicht mit sich reden: Die Einquartierung mußte sein. In dem Tenor schrieb er im November an den Fürstabt von Fulda, der sich darüber beschwert hatte, daß einige fuldische Dörfer doch „zur Contribution adsignirt worden“ seien „Einquartierungen im Gebiet von Fulda (1623)“ weiterlesen

Gerüchte und Gerede am Wiener Hof

Sommer 1631: Die Stimmung zwischen dem Kaiser und Kurbayern, seinem wichtigsten Verbündeten im Reich, war angespannt. Der Feldzug gegen Gustav Adolf verlief zwar einigermaßen erfolgreich, zumal im Mai die Stadt Magdeburg eingenommen werden konnte. Doch über das weitere Vorgehen herrschte Uneinigkeit. „Gerüchte und Gerede am Wiener Hof“ weiterlesen