Auch wenn Tilly im Niedersächsischen Reichskreis die Truppen der Liga kommandierte, kümmerte er sich weiterhin um seinen eigenen Besitz. Vor mehr als zwei Jahren hatte Maximilian von Bayern seinem Feldherrn die Herrschaft Breitenegg in der Oberpfalz übertragen. Die Ausgestaltung dieses Besitzes war jedoch nach wie vor ein nicht abgeschlossenes Thema.
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6. Juni 1624: Ein „Stättlein” für den Feldherrn
Kriegsdienst war keine Sache des Idealismus. Vielmehr ging es um klare Interessen und Profite. Das galt für den einfachen Söldner wie für den hohen Kommandeur. Auch Tilly agierte hier nicht anders und war ganz der Kriegsunternehmer, für den der Krieg immer auch ein Geschäft war.
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