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14. September 1626: Ein kaiserlicher Schutzbrief für die Stadt Nürnberg

Kriegszeiten waren unsichere Zeiten, und deswegen war die Frage, wie der Schutz der Bevölkerung sichergestellt werden konnte, ein stets aktuelles Thema. Eine Antwort darauf waren sog. Salvaguardien, also Schutzbriefe, die von einer kriegführenden Partei ausgestellt wurden. Nutznießer waren vielfach Reisende, aber auch Dörfer und Städte profitierten davon1.

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  1. Beispiele dafür hier: Eine Salvaguardia für einen Boten. dk-blog. Abgerufen am 13. September 2026 von https://doi.org/10.58079/nsgw ; 2. September 1624: Das Haus Hatzfeldt als Teil der kaiserlichen Klientel. dk-blog. Abgerufen am 13. September 2026 von https://doi.org/10.58079/128l3 ; Der Hansetag von 1628 – ein Kölner Reisebericht, II. dk-blog. Abgerufen am 11. September 2026 von https://doi.org/10.58079/nscm ; Mord an einem Franziskaner. dk-blog. Abgerufen am 11. September 2026 von https://doi.org/10.58079/nsam . []

5. September 1626: Kurbayerische Pläne nach dem Sieg bei Lutter

Der Sieg Tillys über Christian IV. von Dänemark bei Lutter am Barenberg gab auch dem bayerischen Kurfürsten politischen Auftrieb. Kaum daß die Nachricht in München eingetroffen war, schickte der Kurfürst einen Kurier nach Wien.

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23. Juli 1626: Der Kaiser greift in Osnabrück ein

Es kam eher selten vor, daß die Ritterschaft des Hochstifts Osnabrück ein kaiserliches Schreiben erhielt. Im Juli 1626 hielt es Ferdinand II. aber für nötig, sich an die Landstände dieses Territoriums zu wenden. Denn er hatte etwas klarzustellen, was „kurz vor diser zeit“, wie es in seinem Schreiben hieß, passiert war.

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14. April 1626: Wallensteins Leistungsbericht für den Kaiser

Mochte Wallensteins Armee auch als Hilfskorps für die Truppen der Katholischen Liga aufgestellt worden sein, waren es immer noch Truppen des Kaisers. Und so hatte Wallenstein auch Ferdinand II. regelmäßig über seine Aktivitäten zu berichten.

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8. Dezember 1625: Ein neuer König von Ungarn und fast ein weiterer Fenstersturz

Ferdinand II. erfreute sich im Jahr 1625 bester Gesundheit. Aber es war im Sinne der Herrschaftsstabilisierung, wenn sein Sohn frühzeitig als gekrönter Monarch in die Herrschaftsverantwortung hineinwachsen konnte. Erzherzog Ferdinand Ernst, der nachmalige Ferdinand III., sollte deswegen baldmöglichst die ungarische Königskrone erwerben1.

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  1. Zum gesamtdynastischen Kontext und den Vorgängen an sich Mark Hengerer, Kaiser Ferdinand III. (1608-1657). Eine Biographie (Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, 107), Wien/Köln/Weimar 2012, S. 57-64. []

3. September 1625: Nachrichten vom kaiserlichen Hof

Das Verhältnis zwischen Kaiser Ferdinand II. und Kurfürst Maximilian von Bayern war nicht immer einfach. Um so wichtiger daher, daß es entsprechende Kommunikationslinien zwischen den beiden politischen Kraftzentren Wien und München gab. Im Jahr 1625 weilte deswegen der kurbayerischen Hofrat Esaias Leuker einige Monate lang am kaiserlichen Hof1.

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  1. Zum Kontext von Leukers Entsendung nach Wien siehe 22. April 1625: Auf der Suche nach „hochnotwendigen defensionsmütteln“. dk-blog. Abgerufen am 31. August 2025 von https://doi.org/10.58079/13s82 . []

3. August 1625: Ein kaiserliches Ultimatum

Ende Juli hatte Tilly die Truppen der Katholischen Liga, gedeckt durch ein kaiserliches Mandat, in den Niedersächsischen Reichskreis geführt: wiederum drohte ein offener Krieg zweier stark gerüsteter Parteien1. Doch das war nicht das Ende der diplomatischen Kontakte.

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  1. Siehe 28. Juli 1625: Tilly marschiert im Niedersächsischen Reichskreis ein. dk-blog. Abgerufen am 4. August 2025 von https://doi.org/10.58079/14g5y . []

2. Juli 1625: „Schreibwürdiges” aus Wien

Das Hochstift Osnabrück befand sich in den frühen 1620er Jahren in einer durchaus prekären Situation: Umgeben von lutherischen Reichsständen, war das Hochstift konfessionell selbst protestantisch geprägt, hatte aber seit dem Frühjahr 1623 einen katholischen Bischof.

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14. Mai 1625: Der König von Dänemark schreibt an Kaiser Ferdinand

Die Situation im Niedersächsischen Reichskreis war seit Monaten angespannt. Der Kreis stellte kein Kriegsgebiet dar, doch der militärische Druck seitens der Ligaarmee wuchs. Und der dänische König hatte sich längst mit anderen Mächten in Europa über sein Engagement gegen Habsburg verständigt1. Der nächste Schritt war für Christian IV. von Dänemark die Mobilisierung des Reichskreises in seinem Sinne.

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  1. Vgl. 15. Januar 1625: Verteidigungsmaßnahmen im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. dk-blog. Abgerufen am 4. Mai 2025 von https://doi.org/10.58079/1337n . []

22. April 1625: Auf der Suche nach „hochnotwendigen defensionsmütteln“

Kurbayern und Kurmainz waren die beiden wichtigsten Mitglieder der Katholischen Liga, ihre interne Korrespondenz bot einen Einblick in die innere Verfassung des Sonderbunds. Im April 1625 zeigte sich, wie angespannt und nervös die Atmosphäre unter den Ligaständen war.

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15. Februar: Eine kaiserliche Vollmacht für die Katholische Liga

Maximilian von Bayern legte von jeher großen Wert darauf, seine politischen Schritte reichsrechtlich abzusichern. Am liebsten war es ihm, wenn er die Verantwortung auf andere Schultern verteilen konnte. Dies zeigte sich auch zu Beginn des Jahres 1625, als es um die militärische Kontrolle Hessen-Kassels ging.

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18. Januar 1625: Neuigkeiten aus Prag

In Prag gab es im Januar 1625 einige Aufregung. Vor allem erregte ein Gerichtsverfahren große Aufmerksamkeit: eine Mordgeschichte, die besonderes Interesse erregte und deswegen auch von der zeitgenössischen Publizistik aufgegriffen wurde. Im Mittelpunkt, wie konnte es in diesen Zeiten anders sein, stand ein Offizier.

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17. Juni 1624: Die Gnade des Kaisers

Die Schlacht am Weißen Berg war nun gut dreieinhalb Jahre her, und die Habsburger hatten seitdem alles getan, um ihre Herrschaft in Böhmen stabiler denn je zu gestalten. Über die Anführer des böhmischen Aufstands war die Reichsacht verhängt worden, damit war eine Versöhnung im Grunde ausgeschlossen. Oder gab es doch eine Möglichkeit, diese Gegnerschaft aufzuheben?

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31. Januar 1624: Eine achte Kur als Lösung?

Auf den ersten Blick hatte es den Anschein, als ob die Kurfrage geklärt war: Friedrich von der Pfalz war geächtet und hatte damit die pfälzische Kur verloren, Maximilian von Bayern war öffentlich diese Kur übertragen worden1. Doch war dies wirklich das Ende dieser Thematik? Tatsächlich waren auch im Jahr 1623 diplomatische Initiativen weitergegangen, die vor allem das Schicksal des exilierten Pfälzers in den Mittelpunkt stellten. Damit war unvermeidlicherweise die Kurfrage immer noch aktuell2.

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  1. Siehe “25. Februar 1623: Aus einem Herzog wird ein Kurfürst”, in: dk-blog, 21. Februar 2023, https://dkblog.hypotheses.org/3959 . []
  2. Dazu “24. April 1623: Die schwierige Mission des kaiserlichen Gesandten Schwarzenberg”, in: dk-blog, 25. April 2023, https://dkblog.hypotheses.org/4084 und “Ende November 1623: Politische Gespräche in Darmstadt”, in: dk-blog, 28. November 2023, https://dkblog.hypotheses.org/4459 . []

10. Januar 1624: Für wen sind die Winterquartiere in der Grafschaft Lippe?

Während längst die militärische Diskussion darüber geführt wurde, welche Gefahr noch von Mansfeld nach der Schlacht bei Aldenoythe ausging und wie man Christian von Halberstadts mögliche Aktionen einzuschätzen habe1, gab es auch noch die üblichen Probleme mit der Versorgung der Truppen zur Winterzeit.

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  1. Siehe “15. Dezember 1623: Militärische Operationen im Winter”, in: dk-blog, 12. Dezember 2023, https://dkblog.hypotheses.org/4476 und “25. Dezember 1623: Zu Weihnachten ein Sieg”, in: dk-blog, 19. Dezember 2023, https://dkblog.hypotheses.org/4467 . []