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9. Juni 1626: Tilly nimmt Münden ein

Ende Mai 1626 ergriffen die Truppen der Katholischen Liga wieder die Initiative und griffen in den Raum zwischen Weser und Leine aus; insbesondere die drei Städte Göttingen, Northeim und Münden standen im Fokus. Sie waren allesamt noch unbezwungen, insbesondere die letztere von den dreien hatte sich vor Wochen schon als rebellisch erwiesen1: Gegen sie rückte Tilly zuerst vor.

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  1. Siehe dazu die Hinweise in: 3. Mai 1626: Die „Leibsschwachheit“ des Feldherrn. dk-blog. Abgerufen am 7. Juni 2026 von https://doi.org/10.58079/166b3 . []

20. März 1624: Einführung der katholischen Beichte und Kommunion in Prag

Seit dem Ende des Böhmischen Aufstand waren schon drei Jahre vergangen, und die Habsburger hatten längst wieder ihre Herrschaft in den Ländern der böhmischen Krone etabliert. Doch immer noch erfolgten Maßnahmen, mit denen sie ihr landesherrlichen Herrschaftssystem zu stabilisieren versuchten. Dazu gehörten auch gegenreformatorische Aktivitäten.

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März 1624: Ein europäisches Bündnis für den Pfalzgrafen?

Im Reich war es schon seit Wochen ruhig, nichts deutete auf neue kriegerische Verwicklungen hin. Aber die Nachrichten, die aus anderen Ländern zu hören waren, verhießen nichts Gutes – zumindest für alle die, die die Sache des exilierten Pfälzers nun längst ad acta legen wollten.

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