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22. Juni 1626: Ein hessischer Kommunikationstag in Kassel

Als Feldherr kämpfte Tilly vor allem gegen die Truppen Christians IV. von Dänemark und auch Mansfelds. Doch schon seit längerer Zeit fühlte er sich ausgesprochen unsicher wegen der politischen Entwicklung in Hessen-Kassel. Vieles deutete darauf hin, daß Landgraf Moritz die Unternehmungen der Feinde des Kaisers tatkräftig unterstützte. Selbst die Belagerung Mündens erklärte er mit dem Argument, daß die Stadt in konspirativem Kontakt zum hessischen Landgraf stünde1.

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  1. Vgl. Generalleutnant Tilly an Kurfürst Maximilian von Bayern, Münden 10. Juni 1626, Bay HStA Kurbayern Äußeres Archiv 2367 fol. 402-402‘ Ausf. []

15. Februar: Eine kaiserliche Vollmacht für die Katholische Liga

Maximilian von Bayern legte von jeher großen Wert darauf, seine politischen Schritte reichsrechtlich abzusichern. Am liebsten war es ihm, wenn er die Verantwortung auf andere Schultern verteilen konnte. Dies zeigte sich auch zu Beginn des Jahres 1625, als es um die militärische Kontrolle Hessen-Kassels ging.

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15. August 1622: Hessen-Kassel verschiebt die Abdankung seiner Truppen

Mit der Schlacht bei Höchst und dem Rückzug der Truppen Christians von Braunschweig und Mansfelds vom Mittelrhein schwand auch die Bedrohung für Hessen-Kassel: Wer sollte dort jetzt noch einfallen und Hessen zum Kriegsschauplatz machen? Deswegen fragten die hessischen Landstände, warum Landgraf Moritz noch für teures Geld Truppen unterhielt.

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