Es kam eher selten vor, daß die Ritterschaft des Hochstifts Osnabrück ein kaiserliches Schreiben erhielt. Im Juli 1626 hielt es Ferdinand II. aber für nötig, sich an die Landstände dieses Territoriums zu wenden. Denn er hatte etwas klarzustellen, was „kurz vor diser zeit“, wie es in seinem Schreiben hieß, passiert war.
„23. Juli 1626: Der Kaiser greift in Osnabrück ein“ weiterlesenSchlagwort: Koadjutor
23. November 1625: Ein kursächsischer Prinz für Magdeburg
Wie sollte man sich angesichts des neu ausgebrochenen Konflikts zwischen dem Kaiser und dem König von Dänemark positionieren? Die Frage stellte sich für alle Reichsstände im Niedersächsischen Reichskreis und führte in einzelnen Fällen zu erheblichen Verwerfungen innerhalb eines Territoriums. Ein Beispiel dafür war das Erzstift Magdeburg.
„23. November 1625: Ein kursächsischer Prinz für Magdeburg“ weiterlesen13. September 1623: Ein brandenburgischer Koadjutor für Magdeburg?
Der Rückzug Christians von Braunschweig aus dem Amt Administrator von Halberstadt war durchaus ein Paukenschlag1. Mit dem Schritt machte der Herzog deutlich, daß er nun ganz auf die militärische Karte setzte. Aber dahinter wurde auch ersichtlich, wie heftig verschiedene Dynastien um den Zugriff auf die einzelnen Hochstifte rangen.
„13. September 1623: Ein brandenburgischer Koadjutor für Magdeburg?“ weiterlesen- Siehe “19. Juli 1623: Der „Halberstädter“ zieht sich von seinem Amt zurück”, in: dk-blog, 18. Juli 2023, https://dkblog.hypotheses.org/4204. . [↩]