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9. Juli 1626: Warum Tilly nicht mit Wallenstein kooperieren will

Seit Monaten gab es endlich die so lange ersehnte Verstärkung an kaiserlichen Truppen im Feld. Die Klagen der Katholischen Liga, den Krieg gegen die vielen Feinde des Kaisers allein führen zu müssen, sollten sich erledigt haben. Doch nun tauchten andere Probleme auf. Dies wurde im Sommer 1626 deutlich, als die Frage im Raum stand, wie die Truppen Tillys und Wallensteins zusammen agieren sollten.

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23. März 1626: Nachrichten aus Übersee

Die Öffentlichkeit im Reich schaute ohne Zweifel auf die Situation im Niedersächsischen Reichskreis, wo der Konflikt zwischen der kaiserlichen Seite und dem König von Dänemark samt seinen Verbündeten weiter eskalierte. Doch gerade über die Niederlande gelangten immer wieder auch außereuropäische Nachrichten ins Reich.

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27. September 1625: Spanische Hilfe für Tilly?

Der Vormarsch Tillys im Niedersächsischen Kreis stockte. Er stieß auf hartnäckigen Widerstand und mußte einige Rückschläge hinnehmen. In München machte sich Kurfürst Maximilian deswegen einige Sorgen, daß der Krieg gegen den dänischen König gleich von Beginn an eine ungünstige Wendung nehmen könnte. Kaiser Ferdinand II. hatte längst eigene Werbungen anbefohlen, die auch in Niedersachsen eingesetzt werden sollten. Erste Einheiten befanden sich bereits auf dem Weg. Doch das reichte dem bayerischen Kurfürsten nicht. Wer konnte hier noch helfen?

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26. April 1625: Amtshilfe bei einer Nachlaßregelung

Köln war nicht nur eine Reichsstadt, sondern vor allem als Wirtschafts- und Handelszentrum von herausragender Bedeutung. Dies zeigte sich nicht nur in der unmittelbaren Region, sondern wurde auch durch die vielfältigen und weitreichenden Handelsbeziehungen deutlich.

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16. März 1625: Eine Bedrohung aus dem Osten

Seit Wochen schon kamen immer wieder neue Nachrichten über heftige Kämpfe um Breda. Wenn, dann waren hier neue militärische Entscheidungen zu erwarten. Doch für die Landesobrigkeiten im Rheinland war es trügerisch, nur nach Westen zu schauen. Tatsächlich entwickelte sich auch im Osten eine neue Bedrohung1.

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  1. Vgl. zu diesem Phänomen auch schon: Anfang November 1624: Kämpfe zwischen Breda und Unna. dk-blog. Abgerufen am 15. März 2025 von https://doi.org/10.58079/12mnv . []

23. Februar 1625: Ein neuer Kandidat für die Liga

Seit seiner Wiederbegründung im Jahr 1619 hatte sich die Liga weitestgehend stabil entwickelt. Interne Spannungen gab es gleichwohl zuhauf, und immer wieder schien es, als ob diese inneren Konflikte den Bund der katholischen Reichsstände an sein Ende bringen könnten1. Doch am Ende überstand die Liga alle Krisen.

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  1. Siehe zuletzt zum Frühjahr 1624: 25. April 1624: Der Ligatag in Augsburg beginnt. dk-blog. Abgerufen am 2. Februar 2025 von https://doi.org/10.58079/w9cx . []

14. Februar 1625: Ein Rendez-vous am Bodensee

Der Krieg machte keine Pause. Schon mitten im Winter begannen Vorbereitungen für die nächsten militärischen Unternehmungen. Höchste Zeit also auch für einen Kriegsunternehmer, sich von einer der Kriegsparteien beauftragen zu lassen, um ein Regiment aufzustellen. Genau das war bei Pappenheim der Fall, der zum Jahreswechsel einen neuen Auftrag bekam.

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Anfang November 1624: Kämpfe zwischen Breda und Unna

Im Sommer 1624 hatten sich die militärischen Operationen in den Niederlanden auf Breda konzentriert – die Belagerung dieser Stadt stand im Mittelpunkt der Kämpfe zwischen Spinola und Moritz von Oranien1. Doch auch am Niederrhein und bis ins Westfälische hinein trafen generalstaatische und spanische Truppen aufeinander; der Konflikt zwischen beiden Mächten wurde längst auch auf Reichsboden geführt.

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  1. Vgl. 28. Juli 1624: “daß die Spanier das haupt nach Breda gekert”. dk-blog. Abgerufen am 5. November 2024 von https://doi.org/10.58079/1240b . []

23. Oktober 1624: Ein verbesserter Vertrag für Brandenburg

Seit dem März 1622 bestand eine Allianz zwischen den Generalstaaten und Brandenburg1. Gerade für den Kurfürsten Georg Wilhelm war dies ein ganz wesentlicher Schritt gewesen, mit dem er seine Position als Erbprätendent auf das Jülicher Erbe verteidigen konnte. Allerdings waren die Bestimmung in vielem unklar und gaben Anlaß zu Zwistigkeiten zwischen den Partnern.

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  1. Siehe Theodor von Moerner (Bearb.), Kurbrandenburgs Staatsverträge von 1601 bis 1700. Nach den Originalen des Königl. Geh. Staats-Archivs, Berlin 1867, Nr. 40, S. 78-80: Allianz vom 10. März 1622. []

12. Oktober 1624: Ein Kommandounternehmen auf Antwerpen

Im Sommer 1624 zeichnete sich ab, daß die Stadt Breda in den Mittelpunkt der spanischen Operationen rücken würde. Tatsächlich begann Ende August die förmliche Belagerung dieser Stadt1. Dabei wurde Breda zunächst eingeschlossen, direkte Kämpfe suchten die Spanier zu vermeiden. Militärische Aktionen spielten sich dafür im weiteren Umfeld ab.

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  1. Siehe dazu auch 28. Juli 1624: “daß die Spanier das haupt nach Breda gekert”. dk-blog. https://doi.org/10.58079/1240b . []

22. August 1624: Geschütze als Handelsgut

Ein Krieg brachte immer Hindernisse für den Handel mit sich. Gravierend waren die Überfälle auf Handelskonvois, die den Warenaustausch insgesamt gefährdeten und die Geschäfte verteuerten1. Zu den vielfältigen Problemen, die eine Kriegssituation für Kaufleute mit sich brachte, liefert die Episode Kölner Händler aus dem Sommer 1624 eine weitere Nuance.

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  1. Vgl. etwa auch 6. Dezember 1623: Eine Kölner Bitte um Schutzbriefe. dk-blog. https://doi.org/10.58079/nsoc und 18. Mai 1624: Ein kurkölnische Beschwerde wegen eines Überfalls. dk-blog. https://doi.org/10.58079/11nza . []

Anfang Mai 1624: Mansfeld am englischen Königshof

Während im Reich eine weitgehende, wenn auch angespannte Ruhe herrschte, kamen aus anderen Ländern besorgniserregende Nachrichten. Zumindest ließen sie erkennen, daß auch die letzten militärischen Erfolge gegen die Unterstützer der geächteten Pfalzgrafen keineswegs so nachhaltig sein würden, wie man es auf kaiserlicher Seite erhofft hatte.

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10. Januar 1624: Für wen sind die Winterquartiere in der Grafschaft Lippe?

Während längst die militärische Diskussion darüber geführt wurde, welche Gefahr noch von Mansfeld nach der Schlacht bei Aldenoythe ausging und wie man Christian von Halberstadts mögliche Aktionen einzuschätzen habe1, gab es auch noch die üblichen Probleme mit der Versorgung der Truppen zur Winterzeit.

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  1. Siehe “15. Dezember 1623: Militärische Operationen im Winter”, in: dk-blog, 12. Dezember 2023, https://dkblog.hypotheses.org/4476 und “25. Dezember 1623: Zu Weihnachten ein Sieg”, in: dk-blog, 19. Dezember 2023, https://dkblog.hypotheses.org/4467 . []

24. April 1623: Die schwierige Mission des kaiserlichen Gesandten Schwarzenberg

Die Übertragung der pfälzischen Kur auf Bayern erschwerte alle diplomatischen Kontakte des Kaisers zur pfälzischen Partei. Dies galt insbesondere für den kaiserlichen Gesandten, der namens Ferdinands II. mit dem englischen Hof Kontakt aufnehmen sollte. Am 24. April 1623 versandte der Kaiser neue Instruktionen1.

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  1. Ferdinand II. an Schwarzenberg, Prag 24.4.1623, in: Documenta Bohemica bellum tricennale illustrantia, Bd. 3: Quellen zur Geschichte des Pfälzisch-Niederländisch-Ungarischen Krieges 1621-1625, hrsg. von Miloš Kouřil u.a., Prag 1976, Nr. 536, S. 170 f. []

11. April 1623: Zweifel und Verbitterung im Hause Anhalt

Die Verhandlungen auf dem Regensburger Fürstentag mochten den Eindruck erwecken, daß die Kriegsparteien ungeachtet erheblicher Differenzen einen Weg aus dem Krieg suchten. Tatsächlich aber bestanden auf beiden Seiten weiterhin große Vorbehalte, die einer echten Friedensbereitschaft entgegen standen. Auch unter den Anhaltinern war man sich alles andere als sicher, wie es im Reich politisch weitergehen sollte.

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